Quartier

Neues Leben am Alten Bahnhof

Ein echter Glücksfall! – Am Alten Bahnhof wird in den nächsten Jahren als zentrales Neubauprojekt Tittmonings ein moderner, attraktiver Stadtteil entstehen. Und das, ganz ohne intakte Kulturlandschaft zu verbrauchen.

Das „ehemalige Brücknergelände“ – früher einmal Tittmonings Krautgärten, später Bahnareal und Gewerbefläche – gilt zu Recht als außergewöhnliches Baugebiet. 

Schon in wenigen Jahren wird sich rund um den alten Bahnhof eine neue, mit Leben gefüllte Nachbarschaft entwickeln: die Burg im Blick und nah zur historischen Altstadt; fußläufig erreichbar alle Supermärkte und Geschäfte des täglichen Bedarfs; am Horizont die Alpengipfel; Wiesen und Wälder unmittelbar vor der Haustür.

Modernes Baugebiet an der Altstadt
Südlich der Altstadt entsteht ein neuer Stadtteil

Eigentumswohnungen und Mietwohnungen
Barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen mit großen Balkonen oder kleinen Gärten

Die Tittmoninger Quartiersidee 

Individuelles Wohnen und gemeinschaftliches Denken greifen ineinander und ermöglichen ein angenehmes Miteinander. Dazu entwickelt die Stadt Bauland, auf dem später etwa 170 Wohneinheiten entstehen, die unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden sollen: als barrierefreier Geschoßwohnungsbau oder klassische Etagenwohnung, als Maisonette-Wohnung oder in gemeinschaftlichen Wohnformen, etwa für ältere Menschen. 

Möglich sind geförderter wie freier Wohnungsbau; Baugemeinschaften und genossenschaftliche Modelle sollen das Konzept abrunden. 

Das neue Viertel knüpft sensibel an die denkmalgeschützte Altstadt mit ihrem typischen Inn-Salzach-Stil an und empfindet die Architektur in modernen, wohlproportionierten „Tittmoninger Stadtbausteinen“ nach.

Hohe Lebensqualität

Das kompakte, generationsübergreifende Stadtviertel „Am Alten Bahnhof“ wird weitgehend autofrei sein. Ausreichend Platz für PKW findet sich in Tiefgaragen; oberirdisch ist eine Zufahrt bei Bedarf möglich und auch Besucherparkplätze können genutzt werden. 

Vom denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude führt ein Fuß- und Radweg durch das Quartier. Angelegt auf der ehemaligen Bahnlinie, die nun als grüner, attraktiver Weg Einheimische und Gäste ins Umland leitet. Überhaupt gibt es viel Begegnungsraum für Anwohner und Nachbarn: in einem kleinen Biergarten, auf einem Obstrain und einem naturnahen Kinderspielplatz.

In verschiedensten baulichen Details wie der Auswahl optimal geeigneter Fassadenmaterialien sowie der Energiegewinnung oder Klimaverbesserung durch Dächer, „die arbeiten“, sollen ökologische Kriterien eine besondere Rolle spielen.

Ansicht Biergarten
Lage des Biergartens (Änderungen möglich)

Bach entlang des Fuß- und Radwegs
Freigelegter Bach entlang des Fuß- und Radwegs

Viel Freiraum, viel Grün

Der Dorfanger ist seit jeher ein grüner Ort für Feste und gemeinschaftliche Aktivitäten. Nach diesem Vorbild wird im Quartier ein zentraler Anger entstehen. Gleichermaßen Treffpunkt, Spielwiese und ein Platz, an dem man gerne zur Ruhe kommt. 

Bevor nach einem besonders kräftigen Regen der Niederschlag wieder ganz versickert, sammelt er sich in kleinen Mulden – für Kinder ein ebenso erlebnisreicher wie flüchtiger Wasserspielplatz. Wasser wird auch am Burgfeldgraben erlebbar sein, wenn er wieder freigelegt ist und sich seicht um Findlinge schlängelt. 

Auch Sträucher und Bäume in großer Zahl tragen zu einem angenehmen Klima am Alten Bahnhof bei. Ganz gleich, ob man die Zeit draußen lieber auf den öffentlichen Freiflächen verbringt oder in seinem ganz persönlichen Rückzugsraum, auf der privaten Terrasse oder im kleinen Garten.

Der Lageplan

Das neue Wohngebiet gliedert sich gemäß vorläufigem Bebauungsplan in einen Westteil (Häuser W1 – W4) und einen Ostteil (O1 – O5). Das Haus W5 beinhaltet kein Wohnen, sondern quartiersbezogene Nutzungen (wie etwa Heizhaus, Mobilitätszentrum, Quartiersmanagement …).
Städtebaulicher Entwurf Stand: 03/2021

Interaktive Karte

Klicken Sie auf einen Bereich in unserer interaktiven Karte, um weitere Informationen zu Gebäuden und Freiflächen zu erhalten.

Lageplan Am Alten Bahnhof Tittmoning
Haus W1 Häuser W2 bis W4 Haus O1 Häuser O2 und O3 Haus O5 Haus O4 Obstwiese Biergarten Alter Bahnhof Burgfeldgraben Zufahrt Sondergebäude W5 Spielanger Quartiersmitte Quartiers-Achse Feuerwehrzufahrt Bahnhofsplatz

Haus W1

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA1"

  • viergeschossiger, frei finanzierter südorientierter Geschoßwohnungsbau mit bestem Burgblick
  • Kombination aus eingeschossigen und mehrgeschossigen Wohnungen. – Bevorzugt für Baugemeinschaft oder Genossenschaft; auch ein Investor als Bauherr ist möglich
  • eigene Tiefgarage
  • im 1. Bauabschnitt realisierbar

Häuser W2 bis W4

Bezeichnung lt. Bebauungsplan:
W2: "WA2.3"
W3: "WA2.2"
W4: "WA2.1"

  • drei „Stadtbausteine“ mit hellen Erschließungshallen, die frei finanziert errichtet werden (von Baugemeinschaft, Genossenschaft oder Investor)
  • aufgrund der gemeinsamen Tiefgarage werden die drei- bis viergeschossigen Stadtbausteine in enger Abstimmung untereinander errichtet. Sie bilden einen gemeinschaftlichen Erschließungshof
  • mindestens ein Stadtbaustein könnte den Schwerpunkt „Wohnen für ältere Bürger“, z. B. als Clusterwohnungen beinhalten
  • im 2. Bauabschnitt realisierbar

Haus O1

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "MU1"

  • viergeschossiger, südorientierter, laubengangerschlossener Geschoßwohnungsbau im geförderten oder frei finanzierten Wohnungsbau
  • Erdgeschosse mit „Wagons“ als Gartenschuppen, Pergola etc.
  • eigene Tiefgarage
  • im 1. Bauabschnitt realisierbar

Häuser O2 und O3

Bezeichnung lt. Bebauungsplan:
O2: "MU2.2"
O3: "MU2.1"

  • viergeschossige, familiengerechte „Stadtbausteine“ mit heller Erschließungshalle; Geschoßwohnungen, eventuell in Kombination mit Maisonettewohnungen im geförderten oder frei finanzierten Wohnungsbau
  • gemeinsame Tiefgarage der beiden Häuser sowie einander zugewandte Hauszugänge am gemeinschaftlichen Freibereich
  • im 1., 2. oder 3. Bauabschnitt realisierbar

Haus O5

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA3"

  • 2–3 individuelle, zweigeschossige (Reihen-)Häuser, die mit kleiner Grundstücksfläche auskommen
  • geparkt wird oberirdisch am Haus
  • ideal für eine kleine, ambitionierte Baugruppe

Haus O4

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "MU3"

  • „Stadtbaustein“, in dem Wohnen und Dienstleistungen unter einem Dach möglich sind
  • eventuell als Hotel nutzbar
  • eigene Tiefgarage
  • voraussichtlich im 2. oder 3. Bauabschnitt realisierbar
  • genaue Positionierung noch im Abstimmungsprozess

Obstwiese

Gemeinschaftlich genutzte Grünanlage

Biergarten

Mögliche Lage eines Biergartens.

Alter Bahnhof

Das denkmalgeschützte Gebäude des alten Bahnhofs ist Namensgeber des Quartiers.
Der Bahnhof befindet sich in Privatbesitz.

Burgfeldgraben

Der ehemalige und derzeit verrohrte Burgfeldgraben wird freigelegt. Er schafft als Bach mit Tümpel Aufenthaltsqualität entlang der Quartiers-Achse bis zum Spielanger.

Zufahrt

Das Quartier wird über die bestehende Straße "Am Bahnhof" für die Zufahrt zu den Tiefgaragen erschlossen.
Entlang der Straße werden oberirdische Parkplätze für Besucher entstehen.

Sondergebäude W5

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA4"

  • Sondergebäude, in dem sich soziale und technische Einrichtungen befinden können (z.B. Heizzentrale, Mobilitätszentrum, Quartiersmanagement, Coworkingspace).
  • Idealerweise von der Stadt zu errichten
  • im 1. Bauabschnitt zu realisieren

Spielanger

Der Spielanger mit Spiel- und Rastplatz liegt in Verlängerung des Bachlaufs, entlang der Quartiers-Achse.

Quartiersmitte

Gemeinschaftlich genutzte Grünfläche

Quartiers-Achse

Fuß- und Radweg.
Die Quartiers-Achse durchläuft das gesamte Quartier, entlang des alten Bahndamms und des freigelegten Burgfeldgrabens.

Feuerwehrzufahrt

KEIN Individualverkehr.

Bahnhofsplatz

Der ehemalige Bahnhofsplatz wird als gemeinschaftlich genutzte Quartiersfläche neu gestaltet.

Städtebauliche Realisierung: H2R Architekten und Stadtplaner, München / Landschaftsarchitektur: raum + zeit, Landshut

Welchen Wohnungsbedarf haben Sie?

Um den möglichen Bedarf an Miet- und Eigentumswohnungen im Quartier noch genauer einschätzen zu können, führt die Stadt Tittmoning eine Umfrage durch. Wenn Sie Interesse an einer Wohnung haben, füllen Sie bitte diese anonymisierte Online-Bedarfsabfrage bis zum 30.09.21 aus.

Für den Fall, dass Sie persönliche Daten zusammen mit der Bedarfsabfrage hinterlassen wollen, füllen Sie bitte dieses PDF aus und senden es an uns.

Quartierszentrale

Im neuen Stadtteil wird eine Quartierszentrale Raum für Gemeinschaft bieten. Die Kümmerer der Quartierszentrale organisieren Tauschbörsen oder Gemeinschaftsräume für Feste, Sportangebote, Spielgruppen oder Hausaufgabenbetreuung.
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Mobilitätszentrale

Ersetzt das Zweit-Auto: Über eine Mietgebühr können in der Mobi-Zentrale (Elektro-) Fahrzeuge für gelegentliche Besorgungen und Ausflüge jeder Art ausgeliehen werden: Ob Fahrräder, Lastenräder, Elektromoped, Anhänger, Elektroauto.
Link zu Lageplan mit Mobizentrale

Heizzentrale

Tittmoning hat für das neue Quartier ein zukunftsfähiges Fernwärme-Konzept vorgesehen. Alle neu entstehenden Gebäude werden an das Fernwärmenetz angeschlossen und mit Co2-reduzierter Energie versorgt…. 
Link zu Lageplan mit Heizzentrale

Co-Working

Wenn auch Home-Office recht praktisch ist. So ist doch eine professionelle Arbeitsumgebung mit ruhigem Arbeitsplatz und Besprechungsräumen im Quartier eine ..
Link zu Lageplan Co-working Space

Häufig gestellte Fragen

Ja. Die Grünanlage wird von West nach Ost entlang der ehemaligen Bahnlinie und des wieder offen gelegten Baches verlaufen.

In unmittelbarer Nähe stehen der Schulsportplatz sowie Kinderspielplätze zur Verfügung. Unweit entfernt befindet sich der Sportpark des Sportvereins.

Es gibt einen Discounter und einen Vollsortimenter sowie einen Drogeriemarkt in unmittelbarer Nähe. Zudem sind Geschäfte in der Altstadt fußläufig erreichbar.

Gerade in Neubaugebieten kann die Quartierszentrale ein wichtiger Anker für die Bewohnerschaft sein. Hier kann vom Nachbarschaftscafé über die Tauschbörse bis hin zum Band-Übungsraum alles angeboten werden. Die Kümmerer der Zentrale organisieren Quartiersfeste, Sportangebote, Hausaufgabenbetreuung oder Spielgruppen. Häufig ist im Gebäude auch die Mobilitätszentrale untergebracht. Finanziert werden kann sie über Fördergelder, Genossenschaftsanteile oder auch Vereinsbeiträge.

Über eine Mietgebühr können (Elektro-)Fahrzeuge für gelegentliche Besorgungen und Ausflüge jeder Art ausgeliehen werden: Ob Fahrräder, Lastenräder, Elektromoped, Anhänger, Elektroauto. Die Bewohner können auf ein Zweitauto verzichten. Sie sparen dadurch nicht nur den Unterhalt eines Zweitautos ein, sondern auch die Kosten für einen zusätzlichen Tiefgaragenstellplatz.

Die Anbindung erfolgt über eine Zufahrt von der Laufener Straße auf die Erschließungsstraße „Am Bahnhof“.

Die Wohngebäude werden maximal vier Geschosse haben.

Für Bewohner wird es unterirdische und oberirdische Stellplatz-Optionen geben. Besucher können in der Bahnhofstraße parken. Jeder Bauabschnitt erhält eine eigene Tiefgarage, wodurch an der Oberfläche mehr anderweitig nutzbarer Platz entsteht. Ferner werden in den einzelnen Bauabschnitten ausreichend Fahrradstellplätze – möglichst leicht erreichbar in den Erdgeschossen – angeboten.

Platz für Kinder

Toben, Spielen, Sausen! Kinder können sich gesund entwickeln, wenn sie geschützte Räume für sich und ihre Freunde haben. Im neuen Quartier haben Kinder und auch Jugendliche ihre eigenen Bereiche.
Link Familienwohnungen

Menschengerechte Planung

Die Bedürfnisse von Menschen ändern sich im Laufe ihres Lebens. So braucht die junge Familie vor allem Freiraum. Senioren wiederum sehnen sich nach Ruhe und Sicherheit. Clusterwohnen..
Link zu Clusterwohnen

Gesunde Bauten

Barrierefreie Wohnungen und wohngesunde Materialien sorgen für Qualität und Wohnsicherheit in jedem Alter. Hier können Menschen lange selbstbestimmt leben – 
ohne Verzicht. Link zu Seniorenwohnen

Platz für Gemeinschaft

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ob für die Familienfeier, den Kindergeburtstag oder für Kinoabende – Gemeinschaftsräume bringen Menschen zusammen.
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Geteilte Arbeitstische 

Morgen ist Home-Office von gestern! In einem Coworking Space im Zentrum teilt man sich Tisch, Internet, Drucker und Besprechungsraum. Synergien inklusive!
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Aus der Region

Für kurze Wege, regionale Bauweise und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft. Tittmoning will hohe Bauliche Qualität bevorzugt von Herstellern und Handwerkern aus der nahen Umgebung. Win-win.