Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen? Wir haben hier Erklärungen und Antworten zu allen Bereichen des neuen Wohnquartiers für Sie zusammengetragen.

Allgemein

Das Ziel ist es, ein nachhaltiges, zukunftsfähiges und generationsübergreifendes Wohnquartier zu schaffen, in dem nah an der Natur, aber auch nah an der Innenstadt vielen unterschiedlichen Personengruppen Raum zum Leben und Wohnen angeboten wird.

Aus einem zu großen Teilen versiegelten Grundstück entsteht ein Quartier, das durch eine geringere Versiegelung das Versickern von Regenwasser ermöglicht. Zusätzlich werden der teilweise freigelegte Bach, das Pflanzen von zahlreichen Bäumen und die zu errichtenden Dachgärten deutlich zur Klimaverbesserung der gesamten Stadt beitragen. Angestrebt wird zudem eine intensive Nutzung von Solarenergie und die Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

Der in 2020 begonnene, aufwändige Rückbau der auf dem Gelände befindlichen ehemaligen Gebäude der Firma Brückner wird voraussichtlich zur Jahresmitte 2021 abgeschlossen sein. Der Start der Erschließungsmaßnahmen (z. B. Straßen und Grünflächen) ist für das erste Halbjahr 2022 geplant. Der Beginn der Hochbaumaßnahmen (Wohnungen) erfolgt voraussichtlich Ende 2022/Anfang 2023.

Nach aktuellem Planungstand sollen etwa 170 Wohneinheiten entstehen. Ziel der Stadt ist es, dass unterschiedliche Akteure (Investoren, Baugemeinschaften, Genossenschaften, Wohnungsbaugesellschaften …) verschiedene Wohnformen für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen anbieten – sowohl zum Kauf als auch zur Miete

Die Stadt untersucht aktuell die Optionen zur Energieversorgung des Areals. Dazu wird derzeit ein Energienutzungsplan für das Baugebiet erstellt.

Quartier

Ja. Die Grünanlage wird von West nach Ost entlang der ehemaligen Bahnlinie und des wieder offen gelegten Baches verlaufen.

In unmittelbarer Nähe stehen der Schulsportplatz sowie Kinderspielplätze zur Verfügung. Unweit entfernt befindet sich der Sportpark des Sportvereins.

Es gibt einen Discounter und einen Vollsortimenter sowie einen Drogeriemarkt in unmittelbarer Nähe. Zudem sind Geschäfte in der Altstadt fußläufig erreichbar.

Gerade in Neubaugebieten kann die Quartierszentrale ein wichtiger Anker für die Bewohnerschaft sein. Hier kann vom Nachbarschaftscafé über die Tauschbörse bis hin zum Band-Übungsraum alles angeboten werden. Die Kümmerer der Zentrale organisieren Quartiersfeste, Sportangebote, Hausaufgabenbetreuung oder Spielgruppen. Häufig ist im Gebäude auch die Mobilitätszentrale untergebracht. Finanziert werden kann sie über Fördergelder, Genossenschaftsanteile oder auch Vereinsbeiträge.

Über eine Mietgebühr können (Elektro-)Fahrzeuge für gelegentliche Besorgungen und Ausflüge jeder Art ausgeliehen werden: Ob Fahrräder, Lastenräder, Elektromoped, Anhänger, Elektroauto. Die Bewohner können auf ein Zweitauto verzichten. Sie sparen dadurch nicht nur den Unterhalt eines Zweitautos ein, sondern auch die Kosten für einen zusätzlichen Tiefgaragenstellplatz.

Die Anbindung erfolgt über eine Zufahrt von der Laufener Straße auf die Erschließungsstraße „Am Bahnhof“.

Die Wohngebäude werden maximal vier Geschosse haben.

Für Bewohner wird es unterirdische und oberirdische Stellplatz-Optionen geben. Besucher können in der Bahnhofstraße parken. Jeder Bauabschnitt erhält eine eigene Tiefgarage, wodurch an der Oberfläche mehr anderweitig nutzbarer Platz entsteht. Ferner werden in den einzelnen Bauabschnitten ausreichend Fahrradstellplätze – möglichst leicht erreichbar in den Erdgeschossen – angeboten.

Wohnungsbau

Das lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig sagen, da sich die Gebäude noch in der Planung befinden. Die Bauherren werden Wohnungen entwickeln, die dem Bedarf der Stadt und ihrer Bürger entsprechen.

Das liegt in der Hand der Bauherren, die die Grundstücke kaufen. Die Stadt zielt darauf ab, dass das Ergebnis der Bedarfsabfrage anonymisiert an mögliche Investoren und Bauträger weitergegeben wird, damit diese ihre Planungen an die lokalen Bedürfnisse anpassen können.

Entsprechend gesetzlicher Vorgaben werden barrierefreie Wohnungen mit Aufzug realisiert.

Es wird ein Angebot an Wohnungen mit (kleinen) privaten Freiräumen in Form von Terrassen, Balkonen oder Dachterrassen geben. Gemeinschaftliche Freiflächen (auch als Dachterrassen) sind ebenfalls angedacht.

Tittmoning

Ja, der Benedikt Kindergarten, die Kinderkrippe und das Haus für Kinder (Mittagsbetreuung für Schulkinder) sind alle fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. Ein Kinderspielplatz befindet sich ebenfalls in unmittelbarer Nähe (Stadtgraben), weitere fünf sind im übrigen Stadtgebiet. Auch der „lebendige Schulhof“ in Quartiersnähe ist bestens mit Spielgeräten ausgestattet. Außerdem wird voraussichtlich auch im neuen Quartier eine Spielanlage für Kinder entstehen.

Tittmoning verfügt über eine eigene Grundschule und im Schulverband mit den Nachbargemeinden Fridolfing und Kirchanschöring die Mittelschule Salzachtal.
In Burghausen, Laufen, Traunreut, Trostberg und Traunstein befinden sich weiterführende Schulen, für den Weg dorthin gibt es gute Busanbindungen.

In der Altstadt gibt es mehrere Arztpraxen und eine Apotheke sowie Optik- und Akustikgeschäfte.

Die Stadt verfügt über verschiedene Linienbusanbindungen und über den Vario-Bus. Die Bahnanbindung erfolgt über den Bahnhof im Ortsteil Wiesmühl 6 km außerhalb der Stadt an die Strecke Landshut-Freilassing im Stundentakt, außerdem über den Bahnhof Waging, der mit dem Variobus erreichbar ist, an die Strecke nach Traunstein. Das ÖPNV-Angebot soll zudem in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden.