Infos zu Baugemeinschaften

Gemeinschaftlich und nach
eigenen Vorstellungen bauen

Viele Menschen wünschen sich eine komfortable Eigentumswohnung, barrierefrei auf einer Etage oder als Maisonette mit kleinem Garten oder großem Balkon. Sie können eine fertig geplante Wohnung vom Bauträger kaufen oder sich einer privaten Baugemeinschaft anschließen.

Baugemeinschaften werden in der Regel von engagierten Privatpersonen gegründet. Sie schließen sich als Gruppe zusammen und realisieren gemeinsam hochwertige Eigentumswohnungen nach eigenen Vorstellungen. Sie haben die Kosten im Blick und entscheiden selbst, welche Qualitäten ihnen wichtig sind und worauf sie am ehesten verzichten können. Sie legen Wert auf individuelle Wohnungen mit großen Balkonen oder kleinen Gärten, naturnah gestaltete Innenhöfe und gemeinschaftlich genutzte Dachgärten oder Gemüsebeete. Manche Baugemeinschaften planen schöne Gemeinschaftsräume für Feiern oder gemeinsame Kinoabende, andere wünschen sich ein Gästeappartement für Besuch. Jedes Projekt ist so individuell wie seine Bewohnerschaft. Schließlich sind es die Bewohner selbst, die planen, bauen und hier einziehen werden. Dies ist fast schon ein Garant für ansprechende Architekturen mit geringem Flächenverbrauch und nachhaltigen Energiekonzepten.

Auch wenn die meisten Bauherren hauptsächlich aus Kostengründen auf gemeinschaftliche Bauvorhaben setzen, so wird ihnen spätestens nach Einzug bewußt, welch großen Gewinn die Vielfalt in der Bewohnerschaft bringt. Jede(r) kann etwas und bringt sich mit eigenen Talenten und Netzwerken ein. Eine funktionierende Nachbarschaft entsteht.

Link zum Bundesverband Baugemeinschaften e.V.

Baugemeinschaft Stadtgestalten, Ackermannbogen (München)

Für Baugemeinschaftsinteressenten

Wenn Sie sich für das Bauen in einer Baugemeinschaft am Alten Bahnhof in Tittmoning interessieren, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an: baugemeinschaft@alterbahnhof-tittmoning.de.

Beispielhafte Baugemeinschaften

Baugemeinschaft Garmisch
Baugemeinschaft Pallaufhof Münsing
Baugemeinschaft München
Baugemeinschaft StadtNatur Alt-Riem
Baugemeinschaft gemeinsam größer II

Interaktive Karte

Klicken Sie auf einen Bereich in unserer interaktiven Karte, um weitere Informationen zu Gebäuden und Freiflächen zu erhalten.

Lageplan Am Alten Bahnhof Tittmoning
Haus W1 Häuser W2 bis W4 Haus O1 Häuser O2 und O3 Haus O5 Haus O4 Obstwiese Biergarten Alter Bahnhof Burgfeldgraben Zufahrt Sondergebäude W5 Spielanger Quartiersmitte Quartiers-Achse Feuerwehrzufahrt Bahnhofsplatz

Haus W1

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA1"

  • viergeschossiger, frei finanzierter südorientierter Geschoßwohnungsbau mit bestem Burgblick
  • Kombination aus eingeschossigen und mehrgeschossigen Wohnungen. – Bevorzugt für Baugemeinschaft oder Genossenschaft; auch ein Investor als Bauherr ist möglich
  • eigene Tiefgarage
  • im 1. Bauabschnitt realisierbar

Häuser W2 bis W4

Bezeichnung lt. Bebauungsplan:
W2: "WA2.3"
W3: "WA2.2"
W4: "WA2.1"

  • drei „Stadtbausteine“ mit hellen Erschließungshallen, die frei finanziert errichtet werden (von Baugemeinschaft, Genossenschaft oder Investor)
  • aufgrund der gemeinsamen Tiefgarage werden die drei- bis viergeschossigen Stadtbausteine in enger Abstimmung untereinander errichtet. Sie bilden einen gemeinschaftlichen Erschließungshof
  • mindestens ein Stadtbaustein könnte den Schwerpunkt „Wohnen für ältere Bürger“, z. B. als Clusterwohnungen beinhalten
  • im 2. Bauabschnitt realisierbar

Haus O1

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "MU1"

  • viergeschossiger, südorientierter, laubengangerschlossener Geschoßwohnungsbau im geförderten oder frei finanzierten Wohnungsbau
  • Erdgeschosse mit „Wagons“ als Gartenschuppen, Pergola etc.
  • eigene Tiefgarage
  • im 1. Bauabschnitt realisierbar

Häuser O2 und O3

Bezeichnung lt. Bebauungsplan:
O2: "MU2.2"
O3: "MU2.1"

  • viergeschossige, familiengerechte „Stadtbausteine“ mit heller Erschließungshalle; Geschoßwohnungen, eventuell in Kombination mit Maisonettewohnungen im geförderten oder frei finanzierten Wohnungsbau
  • gemeinsame Tiefgarage der beiden Häuser sowie einander zugewandte Hauszugänge am gemeinschaftlichen Freibereich
  • im 1., 2. oder 3. Bauabschnitt realisierbar

Haus O5

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA3"

  • 2–3 individuelle, zweigeschossige (Reihen-)Häuser, die mit kleiner Grundstücksfläche auskommen
  • geparkt wird oberirdisch am Haus
  • ideal für eine kleine, ambitionierte Baugruppe

Haus O4

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "MU3"

  • „Stadtbaustein“, in dem Wohnen und Dienstleistungen unter einem Dach möglich sind
  • eventuell als Hotel nutzbar
  • eigene Tiefgarage
  • voraussichtlich im 2. oder 3. Bauabschnitt realisierbar
  • genaue Positionierung noch im Abstimmungsprozess

Obstwiese

Gemeinschaftlich genutzte Grünanlage

Biergarten

Mögliche Lage eines Biergartens.

Alter Bahnhof

Das denkmalgeschützte Gebäude des alten Bahnhofs ist Namensgeber des Quartiers.
Der Bahnhof befindet sich in Privatbesitz.

Burgfeldgraben

Entlang der Quartiers-Achse bis zum Spielanger entsteht ein natürlicher Versickerungsgraben.

Zufahrt

Das Quartier wird über die bestehende Straße "Am Bahnhof" für die Zufahrt zu den Tiefgaragen erschlossen.
Entlang der Straße werden oberirdische Parkplätze für Besucher entstehen.

Sondergebäude W5

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA4"

  • Sondergebäude, in dem sich soziale und technische Einrichtungen befinden können (z.B. Heizzentrale, Mobilitätszentrum, Quartiersmanagement, Coworkingspace).
  • Idealerweise von der Stadt zu errichten
  • im 1. Bauabschnitt zu realisieren

Spielanger

Der Spielanger mit Spiel- und Rastplatz liegt in Verlängerung des Bachlaufs, entlang der Quartiers-Achse.

Quartiersmitte

Gemeinschaftlich genutzte Grünfläche

Quartiers-Achse

Fuß- und Radweg.
Die Quartiers-Achse durchläuft das gesamte Quartier, entlang des alten Bahndamms.

Feuerwehrzufahrt

KEIN Individualverkehr.

Bahnhofsplatz

Der ehemalige Bahnhofsplatz wird als gemeinschaftlich genutzte Quartiersfläche neu gestaltet.

Quartierszentrale

Im neuen Stadtteil wird eine Quartierszentrale Raum für Gemeinschaft bieten. Die Kümmerer der Quartierszentrale organisieren Tauschbörsen oder Gemeinschaftsräume für Feste, Sportangebote, Spielgruppen oder Hausaufgabenbetreuung.
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Mobilitätszentrale

Ersetzt das Zweit-Auto: Über eine Mietgebühr können in der Mobi-Zentrale (Elektro-) Fahrzeuge für gelegentliche Besorgungen und Ausflüge jeder Art ausgeliehen werden: Ob Fahrräder, Lastenräder, Elektromoped, Anhänger, Elektroauto.
Link zu Lageplan mit Mobizentrale

Heizzentrale

Tittmoning hat für das neue Quartier ein zukunftsfähiges Fernwärme-Konzept vorgesehen. Alle neu entstehenden Gebäude werden an das Fernwärmenetz angeschlossen und mit Co2-reduzierter Energie versorgt…. 
Link zu Lageplan mit Heizzentrale

Co-Working

Wenn auch Home-Office recht praktisch ist. So ist doch eine professionelle Arbeitsumgebung mit ruhigem Arbeitsplatz und Besprechungsräumen im Quartier eine ..
Link zu Lageplan Co-working Space

Häufig gestellte Fragen

Eine Baugemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Bauwilligen, die sich zu Ziel gesetzt hat, selbstgenutzten Wohnraum zu realisieren. Bei größeren Gemeinschaften empfiehlt sich die Begleitung durch eine Projektsteuerung, die die Gruppe von der Grundstücksbewerbung, Gründung einer GBR, über die Kaufabwicklung bis zur Eigentümergemeinschaft (WEG) begleitet.

Eine Baugemeinschaft eignet sich für kompromissbereite, engagierte Menschen, die nicht einfach eine fertige „Wohnung von der Stange“ beim Bauträger kaufen wollen. Sie ist vorteilhaft für alle, die ihre künftigen Nachbarn bereits vor dem Einzug kennenlernen wollen.

Als Baugemeinschaftsmitglied braucht man Geduld und einen langen Atem. Von der ersten Idee bis zum Einzug können 3–4 Jahre vergehen. Meist ist die Grundstückssuche und -bewerbung ein großer Zeitfaktor.

Ist eine Interessentengemeinschaft (Kerngruppe) mit gemeinsamen Zielsetzungen gefunden, kann sie sich auf ein ausgeschriebenes Grundstück bewerben. Bei der Konzeption sind unbedingt die Auflagen und Ziele der Kommune zu berücksichtigen.

Die Bauherrengemeinschaft kann als Gruppe Einfluss nehmen auf das Bauwerk, die Außenraumgestaltung, auf die verbauten Materialien. Die Grundrisse und Wohnungsausstattungen werden mit den einzelnen Bauherren individuell geplant und abgerechnet.

  • Erwirbt die Baugemeinschaft das Grundstück direkt bei der Kommune, fällt die Grunderwerbssteuer in der Regel auf das unbebaute Grundstück an. Beim Kauf von einem Bauträger wird die Grunderwerbsteuer auf den Gesamtpreis (Grundstück + Gebäude) fällig.
  • Es entfallen Provisionen und Gewinnmargen, die beim Kauf beim Bauträger aufgeschlagen werden.
  • Die Bauherren bestimmen selbst, in welche baulichen und ökologischen Qualitäten sie investieren wollen (je nach Vorgabe der Kommune).
  • Über möglichst einheitliche Planungen und Materialen können Kosten geringer gehalten werden.
  • Erfahrene Projektbetreuer und Architekturbüros können mit ihrem Know-how und Netzwerk viel Geld und Zeit einsparen.

  • Jede Wohnung wird individuell finanziert, die einzelnen Bauherren nehmen einen persönlichen Kredit in Anspruch. Die Kosten auf die Gemeinschaftsflächen werden nach Eigentumsanteil berechnet. In der Regel finanzieren alle Bauherren über eine gemeinsame Bank.
  • Es können auch Förderkredite (KfW, Wohnraumförderprogramme) in Anspruch genommen werden.

  • Hat die Baugemeinschaft den Zuschlag auf ein Grundstück erhalten, so wird das Grundstück so lange für die Gruppe reserviert, bis der Planungsprozess und die Mitgliedersuche abgeschlossen wurde. Der Grundstückskauf wird kurz vor dem ersten Spatenstich vollzogen.
  • Jedes Baugemeinschaftsmitglied kauft direkt bei der Grundstückseigentümerin, der Kommune.
  • Der Kauf von real geteilten Parzellen oder als WEG-Teilung erfolgt gemeinschaftlich.

  • Die Gemeinschaft trägt alle Bauherrenrisiken bezüglich Kosten, Termine und Qualitäten.
  • Kann ein Mitglied ihren vereinbarten Anteil nicht mehr tragen, müssen die anderen dafür aufkommen. Diese gegenseitige Haftung kann nicht umgangen werden. Es müssen Nachfolger für die verbleibende Wohnung gefunden werden.

  • Alle Verträge und Kosten sind für alle Mitglieder der Baugemeinschaft offen einsehbar und beeinflussbar. Die Verträge und Versicherungen werden durch baugemeinschaftserfahrene Juristen und Experten begleitet und geprüft.
  • Erfahrene Projektsteuerer planen einen entsprechenden Puffer bei den Kostenschätzungen ein.
  • Alle Bauherren werden durch die finanzierende Bank auf ihre Bonität geprüft. So kann die Gruppe sicher gehen, dass die Finanzierung bei allen Bauwilligen gesichert ist.

Fragen Sie beim Rathaus nach oder nehmen Sie Kontakt auf unter: baugemeinschaft@alterbahnhof-tittmoning.de.

Platz für Kinder

Toben, Spielen, Sausen! Kinder können sich gesund entwickeln, wenn sie geschützte Räume für sich und ihre Freunde haben. Im neuen Quartier haben Kinder und auch Jugendliche ihre eigenen Bereiche.
Link Familienwohnungen

Menschengerechte Planung

Die Bedürfnisse von Menschen ändern sich im Laufe ihres Lebens. So braucht die junge Familie vor allem Freiraum. Senioren wiederum sehnen sich nach Ruhe und Sicherheit. Clusterwohnen..
Link zu Clusterwohnen

Gesunde Bauten

Barrierefreie Wohnungen und wohngesunde Materialien sorgen für Qualität und Wohnsicherheit in jedem Alter. Hier können Menschen lange selbstbestimmt leben – 
ohne Verzicht. Link zu Seniorenwohnen


Platz für Gemeinschaft

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ob für die Familienfeier, den Kindergeburtstag oder für Kinoabende – Gemeinschaftsräume bringen Menschen zusammen.
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Geteilte Arbeitstische 

Morgen ist Home-Office von gestern! In einem Coworking Space im Zentrum teilt man sich Tisch, Internet, Drucker und Besprechungsraum. Synergien inklusive!
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Aus der Region

Für kurze Wege, regionale Bauweise und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft. Tittmoning will hohe Bauliche Qualität bevorzugt von Herstellern und Handwerkern aus der nahen Umgebung. Win-win.