Infos zu Baugemeinschaften

Gemeinschaftlich und nach
eigenen Vorstellungen bauen

Viele Menschen wünschen sich eine komfortable Eigentumswohnung, barrierefrei auf einer Etage oder als Maisonette mit kleinem Garten oder großem Balkon. Sie können eine fertig geplante Wohnung vom Bauträger kaufen oder sich einer privaten Baugemeinschaft anschließen.

Baugemeinschaften werden in der Regel von engagierten Privatpersonen gegründet. Sie schließen sich als Gruppe zusammen und realisieren gemeinsam hochwertige Eigentumswohnungen nach eigenen Vorstellungen. Sie haben die Kosten im Blick und entscheiden selbst, welche Qualitäten ihnen wichtig sind und worauf sie am ehesten verzichten können. Sie legen Wert auf individuelle Wohnungen mit großen Balkonen oder kleinen Gärten, naturnah gestaltete Innenhöfe und gemeinschaftlich genutzte Dachgärten oder Gemüsebeete. Manche Baugemeinschaften planen schöne Gemeinschaftsräume für Feiern oder gemeinsame Kinoabende, andere wünschen sich ein Gästeappartement für Besuch. Jedes Projekt ist so individuell wie seine Bewohnerschaft. Schließlich sind es die Bewohner selbst, die planen, bauen und hier einziehen werden. Dies ist fast schon ein Garant für ansprechende Architekturen mit geringem Flächenverbrauch und nachhaltigen Energiekonzepten.

Auch wenn die meisten Bauherren hauptsächlich aus Kostengründen auf gemeinschaftliche Bauvorhaben setzen, so wird ihnen spätestens nach Einzug bewußt, welch großen Gewinn die Vielfalt in der Bewohnerschaft bringt. Jede(r) kann etwas und bringt sich mit eigenen Talenten und Netzwerken ein. Eine funktionierende Nachbarschaft entsteht.

Link zum Bundesverband Baugemeinschaften e.V.

Baugemeinschaft Stadtgestalten, Ackermannbogen (München)

Netzwerktreffen für Baugemeinschaftsinteressenten

Am 23.4.22 findet um 11 Uhr eine Infoveranstaltung in der DorfWirtschaft Asten statt. Wenn Sie sich für das Bauen in einer Baugemeinschaft am Alten Bahnhof in Tittmoning interessieren, dann melden Sie sich bitte zu den kommenden Netzwerktreffen per E-Mail an: baugemeinschaft@alterbahnhof-tittmoning.de.

Beispielhafte Baugemeinschaften

Baugemeinschaft Garmisch
Baugemeinschaft Pallaufhof Münsing
Baugemeinschaft München
Baugemeinschaft StadtNatur Alt-Riem
Baugemeinschaft gemeinsam größer II

Interaktive Karte

Klicken Sie auf einen Bereich in unserer interaktiven Karte, um weitere Informationen zu Gebäuden und Freiflächen zu erhalten.

Lageplan Am Alten Bahnhof Tittmoning
Haus W1 Häuser W2 bis W4 Haus O1 Häuser O2 und O3 Haus O5 Haus O4 Obstwiese Biergarten Alter Bahnhof Burgfeldgraben Zufahrt Sondergebäude W5 Spielanger Quartiersmitte Quartiers-Achse Feuerwehrzufahrt Bahnhofsplatz

Haus W1

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA1"

  • viergeschossiger, frei finanzierter südorientierter Geschoßwohnungsbau mit bestem Burgblick
  • Kombination aus eingeschossigen und mehrgeschossigen Wohnungen. – Bevorzugt für Baugemeinschaft oder Genossenschaft; auch ein Investor als Bauherr ist möglich
  • eigene Tiefgarage
  • im 1. Bauabschnitt realisierbar

Häuser W2 bis W4

Bezeichnung lt. Bebauungsplan:
W2: "WA2.3"
W3: "WA2.2"
W4: "WA2.1"

  • drei „Stadtbausteine“ mit hellen Erschließungshallen, die frei finanziert errichtet werden (von Baugemeinschaft, Genossenschaft oder Investor)
  • aufgrund der gemeinsamen Tiefgarage werden die drei- bis viergeschossigen Stadtbausteine in enger Abstimmung untereinander errichtet. Sie bilden einen gemeinschaftlichen Erschließungshof
  • mindestens ein Stadtbaustein könnte den Schwerpunkt „Wohnen für ältere Bürger“, z. B. als Clusterwohnungen beinhalten
  • im 2. Bauabschnitt realisierbar

Haus O1

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "MU1"

  • viergeschossiger, südorientierter, laubengangerschlossener Geschoßwohnungsbau im geförderten oder frei finanzierten Wohnungsbau
  • Erdgeschosse mit „Wagons“ als Gartenschuppen, Pergola etc.
  • eigene Tiefgarage
  • im 1. Bauabschnitt realisierbar

Häuser O2 und O3

Bezeichnung lt. Bebauungsplan:
O2: "MU2.2"
O3: "MU2.1"

  • viergeschossige, familiengerechte „Stadtbausteine“ mit heller Erschließungshalle; Geschoßwohnungen, eventuell in Kombination mit Maisonettewohnungen im geförderten oder frei finanzierten Wohnungsbau
  • gemeinsame Tiefgarage der beiden Häuser sowie einander zugewandte Hauszugänge am gemeinschaftlichen Freibereich
  • im 1., 2. oder 3. Bauabschnitt realisierbar

Haus O5

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA3"

  • 2–3 individuelle, zweigeschossige (Reihen-)Häuser, die mit kleiner Grundstücksfläche auskommen
  • geparkt wird oberirdisch am Haus
  • ideal für eine kleine, ambitionierte Baugruppe

Haus O4

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "MU3"

  • „Stadtbaustein“, in dem Wohnen und Dienstleistungen unter einem Dach möglich sind
  • eventuell als Hotel nutzbar
  • eigene Tiefgarage
  • voraussichtlich im 2. oder 3. Bauabschnitt realisierbar
  • genaue Positionierung noch im Abstimmungsprozess

Obstwiese

Gemeinschaftlich genutzte Grünanlage

Biergarten

Mögliche Lage eines Biergartens.

Alter Bahnhof

Das denkmalgeschützte Gebäude des alten Bahnhofs ist Namensgeber des Quartiers.
Der Bahnhof befindet sich in Privatbesitz.

Burgfeldgraben

Entlang der Quartiers-Achse bis zum Spielanger entsteht ein natürlicher Versickerungsgraben.

Zufahrt

Das Quartier wird über die bestehende Straße "Am Bahnhof" für die Zufahrt zu den Tiefgaragen erschlossen.
Entlang der Straße werden oberirdische Parkplätze für Besucher entstehen.

Sondergebäude W5

Bezeichnung lt. Bebauungsplan: "WA4"

  • Sondergebäude, in dem sich soziale und technische Einrichtungen befinden können (z.B. Heizzentrale, Mobilitätszentrum, Quartiersmanagement, Coworkingspace).
  • Idealerweise von der Stadt zu errichten
  • im 1. Bauabschnitt zu realisieren

Spielanger

Der Spielanger mit Spiel- und Rastplatz liegt in Verlängerung des Bachlaufs, entlang der Quartiers-Achse.

Quartiersmitte

Gemeinschaftlich genutzte Grünfläche

Quartiers-Achse

Fuß- und Radweg.
Die Quartiers-Achse durchläuft das gesamte Quartier, entlang des alten Bahndamms.

Feuerwehrzufahrt

KEIN Individualverkehr.

Bahnhofsplatz

Der ehemalige Bahnhofsplatz wird als gemeinschaftlich genutzte Quartiersfläche neu gestaltet.

Quartierszentrale

Im neuen Stadtteil wird eine Quartierszentrale Raum für Gemeinschaft bieten. Die Kümmerer der Quartierszentrale organisieren Tauschbörsen oder Gemeinschaftsräume für Feste, Sportangebote, Spielgruppen oder Hausaufgabenbetreuung.
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Mobilitätszentrale

Ersetzt das Zweit-Auto: Über eine Mietgebühr können in der Mobi-Zentrale (Elektro-) Fahrzeuge für gelegentliche Besorgungen und Ausflüge jeder Art ausgeliehen werden: Ob Fahrräder, Lastenräder, Elektromoped, Anhänger, Elektroauto.
Link zu Lageplan mit Mobizentrale

Heizzentrale

Tittmoning hat für das neue Quartier ein zukunftsfähiges Fernwärme-Konzept vorgesehen. Alle neu entstehenden Gebäude werden an das Fernwärmenetz angeschlossen und mit Co2-reduzierter Energie versorgt…. 
Link zu Lageplan mit Heizzentrale

Co-Working

Wenn auch Home-Office recht praktisch ist. So ist doch eine professionelle Arbeitsumgebung mit ruhigem Arbeitsplatz und Besprechungsräumen im Quartier eine ..
Link zu Lageplan Co-working Space

Häufig gestellte Fragen

Gerade in Neubaugebieten kann die Quartierszentrale ein wichtiger Anker für die Bewohnerschaft sein. Hier kann vom Nachbarschaftscafé über die Tauschbörse bis hin zum Band-Übungsraum alles angeboten werden. Die Kümmerer der Zentrale organisieren Quartiersfeste, Sportangebote, Hausaufgabenbetreuung oder Spielgruppen. Häufig ist im Gebäude auch die Mobilitätszentrale untergebracht.Finanziert werden kann sie über Fördergelder, Genossenschaftsanteile oder auch Vereinsbeiträge.

Über eine Mietgebühr können (Elektro-) Fahrzeuge für gelegentliche Besorgungen und Ausflüge jeder Art ausgeliehen werden: Ob Fahrräder, Lastenräder, Elektromoped, Anhänger, Elektroauto. Die Bewohner können auf ein Zweitauto verzichten. Sie sparen dadurch nicht nur den Unterhalt eines Zweitautos ein, sondern auch die Kosten für einen zusätzlichen Tiefgaragenstellplatz.

Zu Baugemeinschaften schließen sich Privatpersonen zusammen, die in einer Gruppe Wohngebäude mit Eigentumswohnungen planen, bauen und selbst beziehen wollen. Meist bauen sie ressourcenarm und verzichten auf unnötige versiegelte Flächen. Es werden häufig Gemeinschaftsräume und gemeinsam genutzte Höfe und Dachgärten geplant. In der Regel errichten Baugemeinschaften besonders hochwertige und innovative Wohngebäude. Im Vergleich zum Bauträger kann bis zu 20% günstiger gebaut werden, weil u.a. Gewinnmargen wegfallen.

Bei größeren Gemeinschaften empfiehlt sich die Begleitung durch eine Projektsteuerung, die die Gruppe von der Gründung einer GBR, über die Kaufabwicklung bis zur Eigentümergemeinschaft (WEG) begleitet. www.bv-baugemeinschaften.de

Wohnbaugenossenschaften gibt es bereits seit 150 Jahren. Sie sind Wirtschaftsunternehmen, die nicht-gewinnorientiert arbeiten. Die Bewohner sind Mieter und Eigentümer zugleich. Genossenschaften schaffen nicht nur bezahlbaren Wohnraum für alle Einkommensgruppen, sie fühlen sich dem Gemeinwohl ökonomisch, ökologisch und sozial verpflichtet. Die wohnenden Mitglieder zahlen neben der einmaligen Aufnahmegebühr wohnungsbezogene Anteile pro QM Wohnfläche. Die Miete (Nutzungsgebühr) ist in der Regel vergleichsweise günstig und passt sich moderat an die Lebenshaltungskosten an. Die gekauften Wohnungsanteile werden bei Auszug wieder unverzinst ausgezahlt. Sie können auch vererbt werden.
www.vdwbayern.de

Projekte im Mietshäuser Syndikat sind den Wohnungsgenossenschaften gleichgestellt. Auch sie arbeiten nicht-gewinnorientiert. Privatisierung von Wohnraum ist tabu. Die Hausprojekte bilden zusammen mit dem Syndikatsverein eine GmbH. Im Vergleich zur eG müssen die Mietenden keine Wohnungsbezogenen Anteile und Eigenkapital für die Baufinanzierung einbringen. Sie holen Direktkredite bei Privatpersonen, Stiftungen usw. ein. Diese Direktkredite stellen das Eigenkapital zur Finanzierung eines Bankkredits sicher. Die Mieter zahlen mit ihrer Miete diese Kredite, vorrangig Bankkredite, ab.
www.syndikat.org

Oft sind es ältere Menschen, die ihre großen Wohnungen aufgeben und eine kleinere, barrierefreie Wohnung mieten möchten. Sie schließen sich mit Gleichgesinnten zu einem Verein zusammen, mieten bei einer Genossenschaft oder einer Wohnungsgesellschaft kleinere abgeschlossene Wohneinheiten, häufig mit Gemeinschaftsräumen. Die Vereinsmitglieder von “Sorgenden

Platz für Kinder

Toben, Spielen, Sausen! Kinder können sich gesund entwickeln, wenn sie geschützte Räume für sich und ihre Freunde haben. Im neuen Quartier haben Kinder und auch Jugendliche ihre eigenen Bereiche.
Link Familienwohnungen

Menschengerechte Planung

Die Bedürfnisse von Menschen ändern sich im Laufe ihres Lebens. So braucht die junge Familie vor allem Freiraum. Senioren wiederum sehnen sich nach Ruhe und Sicherheit. Clusterwohnen..
Link zu Clusterwohnen

Gesunde Bauten

Barrierefreie Wohnungen und wohngesunde Materialien sorgen für Qualität und Wohnsicherheit in jedem Alter. Hier können Menschen lange selbstbestimmt leben – 
ohne Verzicht. Link zu Seniorenwohnen


Platz für Gemeinschaft

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Ob für die Familienfeier, den Kindergeburtstag oder für Kinoabende – Gemeinschaftsräume bringen Menschen zusammen.
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Geteilte Arbeitstische 

Morgen ist Home-Office von gestern! In einem Coworking Space im Zentrum teilt man sich Tisch, Internet, Drucker und Besprechungsraum. Synergien inklusive!
Link zu Lageplan mit Quartierszentrale

Aus der Region

Für kurze Wege, regionale Bauweise und zur Stärkung der lokalen Wirtschaft. Tittmoning will hohe Bauliche Qualität bevorzugt von Herstellern und Handwerkern aus der nahen Umgebung. Win-win.